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Swiss Observer

Russland übernimmt Kontrolle über lokale Aktivitäten der Schweizer JTI

Russland hat die russischen Aktivitäten der in Genf ansässigen Japan Tobacco International unter Zwangsverwaltung gestellt und ihre Vermögenswerte an ein russisches Unternehmen übertragen. JTI zufolge verfügt das Unternehmen im Land über vier Fabriken und beschäftigt mehr als 4’000 Mitarbeitende.

Russland übernimmt Kontrolle über lokale Aktivitäten der Schweizer JTI
AISWI swissinfo.ch

Moskau hat die russischen Aktivitäten von JTI unter Zwangsverwaltung gestellt und ihre Vermögenswerte an ein russisches Unternehmen übertragen. Damit gerät das lokale Geschäft der in Genf ansässigen Japan Tobacco International unter russische Kontrolle. JTI zufolge umfassen die Aktivitäten in Russland vier Fabriken und beschäftigen mehr als 4’000 Personen.

Die Übertragung der Vermögenswerte verfolgen

Durch die Übertragung geht die Kontrolle über die lokalen Vermögenswerte an ein russisches Unternehmen über. Die Zwangsverwaltung unterstellt das russische Geschäft von JTI einer staatlich angeordneten Regelung und trennt die Kontrolle über diese Vermögenswerte von der in Genf ansässigen Gruppe. Der Schritt betrifft einen bedeutenden Geschäftsbetrieb: JTI zufolge betreibt das Unternehmen im Land vier Fabriken und beschäftigt dort mehr als 4’000 Mitarbeitende.

JTI-Präsenz in Russland erfassen

Die Präsenz von JTI in Russland umfasst Produktionsstätten und mehr als 4’000 Mitarbeitende. Das Unternehmen gibt an, dort über vier Fabriken zu verfügen. Damit betrifft die Zwangsverwaltung einen bedeutenden lokalen Geschäftsbetrieb. Die Massnahme bezieht sich auf die russischen Einheiten von JTI und deren Vermögenswerte, während der Hauptsitz der Gruppe in Genf bleibt.

Die Schweizer Verbindung im Blick behalten

Der Entscheid stellt die russischen Vermögenswerte eines multinationalen Unternehmens mit Sitz in Genf unter neue Kontrolle. Das lokale Geschäft von JTI umfasst nach Angaben des Unternehmens vier Fabriken und mehr als 4’000 Mitarbeitende. Mit der Anordnung der Zwangsverwaltung werden die Vermögenswerte an ein russisches Unternehmen übertragen. Damit unterstehen die Aktivitäten der Gruppe mit Hauptsitz in der Schweiz in Russland einem anderen Betreiber.