Lebensmittel
Greenpeace fordert Coop und Migros auf, ihr pflanzliches Lebensmittelangebot auszubauen
Greenpeace Schweiz hat eine Petition mit 27’170 Unterschriften eingereicht. Sie fordert Coop und Migros auf, pflanzliche Produkte bis 2035 zur Mehrheit ihres Proteinangebots zu machen. Laut der Organisation sind derzeit rund 90% der Proteinprodukte und Aktionsangebote der beiden Detailhändler tierischen Ursprungs.

Greenpeace Schweiz hat eine Forderung nach Veränderung in den Proteinregalen der Schweizer Supermärkte mit 27’170 Unterschriften untermauert. Die Organisation übergab ihre Petition an Coop und Migros und fordert beide Detailhändler auf, pflanzliche Produkte bis 2035 zur Mehrheit ihres Proteinangebots zu machen.
Die Kampagne richtet den Blick auf das Verhältnis der Lebensmittel und Aktionsangebote, die Kundinnen und Kunden bei den beiden grössten Namen im Schweizer Detailhandel antreffen. Greenpeace zufolge sind derzeit rund 90% ihrer Proteinprodukte und Aktionsangebote tierischen Ursprungs. Die Petition fordert, dieses Verhältnis in den kommenden Jahren deutlich zu verändern.
Die Forderung rückt die Produktsortimente der Detailhändler ins Zentrum einer Debatte darüber, was Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten in den Supermarktregalen vorfinden. Die von Greenpeace gesetzte Frist gibt Coop und Migros ein konkretes Ziel vor: Bis 2035 sollen pflanzliche Produkte mehr als die Hälfte ihres Proteinangebots ausmachen.
Das Ungleichgewicht in den Regalen aufzeigen
Laut Greenpeace sind rund neun von zehn Proteinprodukten und Aktionsangeboten bei Coop und Migros tierischen Ursprungs. Diese Schätzung beschreibt nach Darstellung der Kampagne das derzeitige Verhältnis im Sortiment und in der Vermarktung der beiden Detailhändler.
Die Zahl umfasst sowohl Produkte als auch Aktionsangebote und verbindet damit das Angebot der Supermärkte mit der Auswahl dessen, was sie besonders hervorheben. Greenpeace fordert die Detailhändler in der Petition auf, pflanzliche Produkte zur Mehrheit ihres Proteinangebots zu machen. Dieses Ziel würde das von der Organisation beschriebene Verhältnis verschieben.
Für Kundinnen und Kunden geht es bei der Kampagne um die Auswahl, die ihnen im alltäglichen Lebensmittelhandel präsentiert wird. Im Fokus steht nicht ein einzelnes Produkt oder Aktionsangebot: Die Forderung gilt für das Proteinangebot jedes Detailhändlers. Die Schätzung von 90% und das vorgeschlagene Mehrheitsziel zeigen, wie gross die von Greenpeace angestrebte Veränderung ist.
Ein Mehrheitsziel festlegen
Greenpeace will, dass pflanzliche Produkte bis 2035 zur Mehrheit des Proteinangebots von Coop und Migros werden. Praktisch bedeutet eine Mehrheit, dass mehr als die Hälfte der Produkte in diesen Sortimenten pflanzlich ist. Die Petition gibt beiden Detailhändlern damit eine klare Richtung vor: In ihrem Proteinangebot sollen pflanzliche Produkte die tierischen übertreffen.
Das Ziel gilt für Coop und Migros, und Greenpeace hat beiden die Petition übergeben. Die aktuelle Schätzung der Organisation, wonach rund 90% der Produkte und Aktionsangebote tierischen Ursprungs sind, bildet den Ausgangspunkt ihrer Forderung. Mit der vorgeschlagenen Frist wird die Kampagne zu einer Forderung nach einer schrittweisen Veränderung der Sortimentszusammensetzung, statt zu einem Aufruf, der sich auf eine Produkteinführung oder eine einzelne Werbeaktion konzentriert.
Das Ziel für 2035 im Blick behalten
Der nächste Meilenstein der Kampagne ist 2035. Bis dann sollen pflanzliche Produkte laut Greenpeace in beiden Proteinangeboten die Mehrheit bilden. Die Petition wird von 27’170 Unterzeichnenden unterstützt und richtet sich an Coop und Migros.
Die zentralen Zahlen der Forderung sind klar: Greenpeace schätzt, dass rund 90% der Proteinprodukte und Aktionsangebote der Detailhändler tierischen Ursprungs sind. Das Ziel der Organisation ist, dass pflanzliche Produkte mehr als die Hälfte jedes Sortiments ausmachen. Mit der Kampagne legt sie den beiden Schweizer Supermarktgruppen diese angestrebte Veränderung vor.
Für Schweizer Kundinnen und Kunden geht es um die Auswahl und Bewerbung von Proteinlebensmitteln in den Lebensmittelgeschäften des Landes. Greenpeace fordert die Detailhändler in ihrer Petition auf, pflanzliche Produkte bis zum genannten Termin zur Mehrheit zu machen.