Zum Inhalt springen
Swiss Observer

Schweizerische Post baut IT-Aktivitäten in Lissabon mit 200 neuen Stellen aus

Die Schweizerische Post kündigt an, bis 2030 in Lissabon 200 IT-Stellen zu schaffen und den aktuellen Beschäftigungsstand in der Schweiz durch natürliche Fluktuation beizubehalten.

Schweizerische Post baut IT-Aktivitäten in Lissabon mit 200 neuen Stellen aus
AISWI swissinfo.ch

Die Schweizerische Post hat ehrgeizige Pläne vorgestellt, ihre IT-Aktivitäten in Lissabon, Portugal, deutlich auszubauen. Bis 2030 sollen dort 200 neue IT-Stellen geschaffen werden. Dieser strategische Schritt ist ein wichtiger Meilenstein für das internationale Wachstum des Unternehmens, während es seine starke Präsenz in der Schweiz beibehält. Durch den Ausbau wird der heutige Standort in Lissabon, an dem derzeit 60 Vollzeitangestellte arbeiten, bis Ende des Jahrzehnts zu einem bedeutenden IT-Zentrum mit rund 260 Mitarbeitenden.

Strategische Gründe und Auswirkungen

Der Entscheid für den Ausbau ist auf den Bedarf der Schweizerischen Post zurückzuführen, für die Zukunft eine hoch qualifizierte und vielfältige IT-Organisation aufzubauen. Mit einer stärkeren Präsenz in Lissabon erhält das Unternehmen Zugang zu einem grösseren internationalen Pool an Fachkräften. Damit begegnet es der wachsenden Herausforderung, in der Schweiz IT-Spezialistinnen und -Spezialisten zu rekrutieren. Der Schritt soll sicherstellen, dass offene Stellen rasch mit Personen mit den passenden Kompetenzen besetzt werden können und das Unternehmen seine technologische Wettbewerbsfähigkeit in einer zunehmend digitalisierten Postbranche bewahrt.

Aktuelle Tätigkeiten und künftige Pläne

Derzeit beschäftigt die Schweizerische Post in der Schweiz rund 1500 Mitarbeitende im IT-Bereich. Hinzu kommen 60 Vollzeitstellen in Lissabon. Mit dem geplanten Ausbau soll die Belegschaft in Lissabon bis 2030 schrittweise auf 260 Mitarbeitende wachsen. So entsteht ein bedeutendes technisches Zentrum, das die Initiativen der Schweizerischen Post zur digitalen Transformation unterstützen wird. Das Wachstum wird sorgfältig gesteuert, damit es sich reibungslos in die bestehenden Abläufe einfügt und die Servicequalität erhalten bleibt.

Auswirkungen auf die Schweizer Belegschaft

Die Schweizerische Post hat betont, dass der Ausbau in Lissabon nicht zu Entlassungen in der Schweiz führen wird. Das Unternehmen rechnet damit, dass in den nächsten fünf Jahren in der Schweiz durch reguläre Fluktuation und Pensionierungen rund 500 Stellen frei werden. Diese natürliche Fluktuation wird parallel zum Ausbau in Lissabon gesteuert, um eine ausgewogene Entwicklung der Belegschaft an beiden Standorten sicherzustellen. Die Strategie spiegelt das Engagement der Schweizerischen Post wider, ihre starke Präsenz im Inland zu bewahren und zugleich internationale Kompetenzen aufzubauen.