humanitäre Hilfe
Schweiz stärkt weltweite humanitäre Hilfe
Die Schweiz stellt angesichts wachsender globaler Herausforderungen 250 Millionen Franken für grosse humanitäre Organisationen bereit.

Die Schweiz hat einen bedeutenden Schritt zur Bewältigung der wachsenden globalen humanitären Herausforderungen angekündigt und stellt grossen internationalen humanitären Organisationen 250 Millionen Franken zur Verfügung. Die für die Jahre 2025 und 2026 vorgesehene Zusage zeigt das anhaltende Engagement der Schweiz für die internationale humanitäre Hilfe und ihre Rolle als wichtige Akteurin bei den weltweiten Hilfsbemühungen.
Verteilung der Mittel
Das Hilfspaket von 250 Millionen Franken wurde gezielt auf drei grosse humanitäre Organisationen verteilt. Das Welternährungsprogramm (WFP) erhält 73,4 Millionen Franken zur Unterstützung seiner Einsätze in mehr als 40 Ländern, die mit schweren Notlagen konfrontiert sind. Dem UNHCR wurden 64 Millionen Franken zugeteilt, um die weltweit beispiellose Zahl von Vertreibungen zu bewältigen. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) erhält mit 112 Millionen Franken den grössten Anteil. Zusätzlich erhält es jährlich 80 Millionen Franken für den Betrieb seines Genfer Hauptsitzes.
Auswirkungen auf die Internationale Genf
Diese umfangreiche Finanzierungszusage stärkt Genfs Stellung als globales Zentrum für humanitäre Hilfe. Da sowohl das IKRK als auch das UNHCR ihren Hauptsitz in Genf haben, setzt die Mittelzuteilung ein starkes Zeichen für die wichtige Rolle der Internationalen Genf in der Schweizer Aussenpolitik. Die Finanzierung stellt sicher, dass diese Organisationen ihre Einsatzfähigkeit aufrechterhalten können, und stärkt zugleich die Stellung der Schweiz als wichtige Vermittlerin im internationalen humanitären Engagement.
Globale humanitäre Herausforderungen
Die Finanzierung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, an dem humanitäre Organisationen zunehmend mit Herausforderungen beim Zugang, bei der Sicherheit und bei der Finanzierung konfrontiert sind. Die instabile geopolitische Lage hat einen beispiellosen Bedarf an humanitärer Hilfe geschaffen. Die Organisationen müssen immer komplexere Notlagen, langwierige Krisen und weltweit wachsende Flüchtlingszahlen bewältigen. Der Beitrag der Schweiz soll die Fähigkeit der internationalen Gemeinschaft stärken, wirksam auf diese Herausforderungen zu reagieren.