Sport
Schweizer Paralympics-Team kündigt Rekordkader für den Winter an
Das Schweizer Paralympische Komitee stellt für die bevorstehenden internationalen Wettkämpfe das bisher grösste Team für den Wintersport vor

Die Schweizer Tourismusbranche feiert dieses Jahr einen erstaunlichen Erfolg. Zwischen Mai und Oktober verzeichnete die Schweiz beispiellose 24,4 Millionen Logiernächte und stellte damit frühere Rekorde in den Schatten. Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht dies einem Anstieg von 1,6 Prozent. Das ist nicht einfach eine Erholung, sondern ein neuer Aufschwung. Der entscheidende Treiber dieses enormen Wachstums ist zweifellos die ausländische Nachfrage, dank der die Hotels von Genf bis Zürich gut ausgelastet sind.
Während die Welt mit wirtschaftlicher Unsicherheit zu kämpfen hat, bleibt die Schweiz ein beliebtes Reiseziel für Gäste aus aller Welt. Allein die ausländische Nachfrage schoss um 3,9 Prozent in die Höhe und steuerte insgesamt 13 Millionen Logiernächte bei. Die Zahlen übertreffen sogar die Werte aus der Zeit vor der Pandemie und liegen 1,2 Prozent über dem Sommer 2019. Die Botschaft ist klar: Das Schweizer Gastgewerbe übersteht die Herausforderungen nicht nur, sondern floriert auch auf der internationalen Bühne.
Gäste aus den USA treiben beispiellosen Boom an
An der Spitze steht ein massiver Zustrom amerikanischer Touristinnen und Touristen. Ihre Zahl erreichte einen Stand, der seit fast vier Jahrzehnten nicht mehr verzeichnet worden war. Gäste aus den USA sorgten für beeindruckende 3 Millionen Logiernächte, ein deutlicher Anstieg um 13,5 Prozent. Das ist das beste Ergebnis auf dem amerikanischen Markt seit 1985 und deutet auf einen klaren Wandel der transatlantischen Reisetrends hin.
Auch der asiatische Markt erwacht wieder zu neuem Leben. Die Zahl der Gäste aus Asien stieg kräftig um 5,9 Prozent auf insgesamt 2,9 Millionen Logiernächte. Das zeigt, dass Fernreisen mit voller Kraft zurück sind. Im deutlichen Gegensatz dazu halten sich die europäischen Nachbarländer zurück: Die Nachfrage aus Europa sank leicht um 0,4 Prozent auf 6,6 Millionen. Der Wandel bei der Herkunft der Schweizer Touristen ist unübersehbar: Die Zukunft wird zunehmend international und geht über die traditionellen europäischen Märkte hinaus.
Rückgang bei der Inlandsnachfrage und schwierige Wetterbedingungen
Während an den internationalen Grenzen reger Betrieb herrschte, zeigte sich im Inland ein anderes Bild. Schweizerinnen und Schweizer, die sich möglicherweise selbst von ausländischen Reisezielen angezogen fühlten, trugen diesen Sommer weniger zur heimischen Wirtschaft bei. Die Inlandsnachfrage sank um 0,8 Prozent auf 11,4 Millionen Logiernächte. Dieser Rückgang ist vor dem Hintergrund schwieriger Bedingungen zu sehen: Die Sommersaison war von schweren Unwettern geprägt, die wichtige Tourismusregionen trafen.
Besonders stark betroffen waren die Bergregionen und das Tessin, wo heftige Stürme und unberechenbare Wetterverhältnisse herrschten. Im September machte sich diese wechselhafte Lage besonders bemerkbar: Die Zahl der Logiernächte sank um 1,4 Prozent. Die Widerstandsfähigkeit der Branche zeigte sich jedoch deutlich. Im Oktober erholten sich die Zahlen mit einem Anstieg um 0,3 Prozent. Das beweist, dass selbst heftiges Wetter die Anziehungskraft der Schweizer Landschaft nicht lange schmälern kann.
2024 dürfte einen neuen Höchststand erreichen
Die Dynamik lässt nicht nach. Mit insgesamt bereits 37 Millionen Logiernächten seit Jahresbeginn, einem Anstieg von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, ist die Richtung vorgegeben. Das Bundesamt für Statistik (BFS) geht nun zuversichtlich davon aus, dass 2024 die Jahresrekorde übertreffen wird.
Zu übertreffen gilt es die 41,8 Millionen Logiernächte des Jahres 2023. Diese Zahl scheint nun eher eine Zwischenstation als eine Obergrenze zu sein. Mit dem nahenden Winter steht die Schweizer Hotellerie vor ihrem erfolgreichsten Jahr aller Zeiten, angetrieben von der ungebrochenen internationalen Nachfrage nach Schweizer Qualität.