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Swiss Observer

Schweizer Regisseur Tim Fehlbaum führt mit «September 5» die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis an

Tim Fehlbaums Thriller über den Anschlag während der Olympischen Spiele 1972 in München erhält zehn Nominierungen für den Deutschen Filmpreis, darunter für den besten Film und die beste Regie.

Schweizer Regisseur Tim Fehlbaum führt mit «September 5» die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis an
AISWI swissinfo.ch

In einer bemerkenswerten Leistung für das Schweizer Kino hat Tim Fehlbaums Film «September 5» zehn Nominierungen für den renommierten Deutschen Filmpreis erhalten. Diese herausragende Anerkennung macht den von einem Schweizer Regisseur gedrehten Film zu einem Favoriten auf die Goldene Lola, das deutsche Pendant zu den Academy Awards. Die Nominierungen umfassen mehrere wichtige Kategorien, darunter bester Film und beste Regie, und markieren einen bedeutenden Meilenstein für das Schweizer Filmschaffen auf internationaler Ebene.

Über «September 5»

Der Film erzählt eindringlich von den tragischen Ereignissen rund um den Anschlag während der Olympischen Spiele 1972 in München. Die Geschichte nimmt eine besondere Perspektive ein und wird aus dem Blickwinkel eines amerikanischen Fernseh-Teams erzählt, das über den Sportanlass berichten soll. Dieser innovative erzählerische Ansatz eröffnet dem Publikum einen neuen Blick auf eine der verheerendsten Tragödien in der Geschichte des Sports. Die eindringliche Erzählung und die technische Qualität des Films haben ihm breite Anerkennung der Kritik und mehrere Nominierungen eingebracht.

Preiskategorien und Konkurrenz

«September 5» ist in zahlreichen renommierten Kategorien nominiert, darunter als bester Film und für die beste Regie für Tim Fehlbaum. Besonders hervorzuheben ist die Nominierung von Leonie Benesch als beste Nebendarstellerin. In der Kategorie bester Film trifft der Film auf starke Konkurrenz und gehört zu sechs herausragenden Produktionen. Zu den Mitbewerbern zählen Andreas Dresens «In Liebe, Eure Hilde» und Mohammad Rasoulofs «The Seed of the Sacred Fig». Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 9. Mai an einer Feier in Berlin bekannt gegeben.

Internationale Wirkung

Die bedeutende Anerkennung für «September 5» beim Deutschen Filmpreis unterstreicht den wachsenden Einfluss des Schweizer Kinos in der internationalen Filmwelt. Diese schweizerisch-deutsche Zusammenarbeit zeigt das grosse Potenzial des grenzüberschreitenden Filmschaffens in Europa. Der Erfolg des Films hebt nicht nur die künstlerischen Fähigkeiten der Schweiz hervor, sondern stärkt auch die kulturellen Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland in der Filmbranche.