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Swiss Observer

Klimaseniorinnen Schweiz gewinnen europäischen Preis für wegweisende Kampagne

Der Verein Klimaseniorinnen Schweiz hat für seine Kampagne den Preis des Europarats für demokratische Innovation gewonnen. Teil der Kampagne war der wegweisende Gerichtsfall gegen die Schweiz, der 2024 vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte verhandelt wurde. Dieser entschied, dass die Schweiz ihren Verpflichtungen zum Schutz der Menschen vor dem Klimawandel nicht nachgekommen war.

Klimaseniorinnen Schweiz gewinnen europäischen Preis für wegweisende Kampagne
AISWI swissinfo.ch

Die Auszeichnung rückt eine Schweizer Klimakampagne ins europäische Rampenlicht. Der Verein Klimaseniorinnen Schweiz hat den Preis des Europarats für demokratische Innovation gewonnen. Damit wird eine Kampagne gewürdigt, zu der auch eine wegweisende Klage gegen die Schweiz gehörte. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschied 2024, dass die Schweiz ihren Verpflichtungen zum Schutz der Menschen vor dem Klimawandel nicht nachgekommen war. Der Preis verbindet das zivilgesellschaftliche Engagement des Vereins mit einem Gerichtsurteil, das einen Verstoss des Schweizer Staates feststellte. Für die Schweiz lenkt die Auszeichnung die Aufmerksamkeit erneut auf beide Teile dieser Kampagne: auf den Einsatz älterer Frauen für den Klimaschutz und auf das Urteil des europäischen Menschenrechtsgerichts. Der Fall ist zentral für die preisgekrönte Kampagne, und das Urteil des Gerichts bildet für sie einen klaren institutionellen Meilenstein.

Die Kampagne mit dem Gericht verknüpfen

Die Kampagne verband zivilgesellschaftliches Engagement mit einer Klage. Im Zentrum stand ein Verfahren gegen die Schweiz vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, das Teil der umfassenderen Kampagne des Vereins Klimaseniorinnen Schweiz war. Diese Verbindung ist für die Geschichte des Preises wichtig: Der Europarat zeichnete eine Kampagne aus, deren prominentester Teil vor einem europäischen Gericht verhandelt wurde. Der Name des Vereins bezeichnet die Gruppe, die hinter dem Engagement steht, während der Gerichtsfall die Klimaschutzpflichten der Schweiz den Richterinnen und Richtern vorlegte. Zusammengenommen zeigen diese Elemente, wie die Kampagne öffentliche Interessenvertretung und Gerichtsverfahren miteinander verband. Die Auszeichnung würdigt die Kampagne des Vereins als Ganzes. Der Fall von 2024 war dabei ein wegweisender Moment im Einsatz für den Schutz vor dem Klimawandel. Zudem verleiht der Preis der Kampagne eine europäische zivilgesellschaftliche Auszeichnung, die über den Gerichtsentscheid selbst hinausgeht.

Die Feststellung des Gerichts hervorheben

Das Urteil von 2024 stellte die Pflichten der Schweiz direkt fest. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte kam zum Schluss, dass die Schweiz ihren Verpflichtungen zum Schutz der Menschen vor dem Klimawandel nicht nachgekommen war. Damit wurde der juristische Teil der Kampagne zu einem wegweisenden Fall und die Arbeit des Vereins erhielt vor einem europäischen Menschenrechtsforum ein konkretes Ergebnis. Die Feststellung des Gerichts ist klar umrissen: Sie betrifft die Verpflichtungen der Schweiz, die Menschen vor dem Klimawandel zu schützen. Der Preis ordnet dieses juristische Ergebnis nun in eine umfassendere Anerkennung demokratischer Innovation ein und verbindet die Kampagne des Vereins mit der Auszeichnung des Europarats. Die Abfolge ist entscheidend: Der Fall brachte die Frage des Klimaschutzes vor Gericht, das Gericht urteilte, dass die Schweiz ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen war, und nun wurde die Kampagne des Vereins in Europa ausgezeichnet. Das Urteil bleibt der zentrale juristische Meilenstein der mit dem Preis gewürdigten Kampagne.

Die Anerkennung in die Schweiz zurückbringen

Der Preis ergänzt den juristischen Meilenstein um eine zivilgesellschaftliche Auszeichnung. Der Preis des Europarats für demokratische Innovation würdigt die Kampagne des Vereins Klimaseniorinnen Schweiz, zu der auch der Fall gegen die Schweiz von 2024 gehörte. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschied, dass das Land seinen Verpflichtungen zum Schutz der Menschen vor dem Klimawandel nicht nachgekommen war. Diese Fakten stellen einen klaren Bezug zur Schweiz her: Die Kampagne eines Schweizer Vereins brachte die Klimaschutzpflichten des Landes in einem wegweisenden Verfahren vor ein europäisches Gericht, und die Kampagne wurde nun mit einem europäischen Preis ausgezeichnet. Die Anerkennung stellt die Arbeit des Vereins neben den Gerichtsentscheid, der die Kampagne prägte. Für Leserinnen und Leser in der Schweiz erinnert die Auszeichnung daran, wie eng der Fall und die Kampagne in dieser Geschichte miteinander verbunden sind: Der Verein setzte sich für Massnahmen zum Klimaschutz ein, das Gericht fällte sein Urteil, und der Europarat würdigte den demokratischen Beitrag der Kampagne.